Hier erfahren Sie immer die wichtigsten Neuigkeiten zu unseren Produkten, neuen Highline-Projekten und Innovationen im Slackline-Bereich.

In unserer Bildergalerie "Slack the world" gibt es außerdem immer wieder neue Slack-Pics.



Vorbeischauen lohnt sich!

Fri, 28. Jan. 2011

SLACK THE WORLD ETWAS ANDERS: Slackline-Tools unterstützt Hilfsprojekte weltweit

Slacklinen besitzt unglaublichen Aufforderungscharakter - und das weltweit! Der Spaß am Slacklinen verbindet Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen, der Genuss der ungewöhnlichen Bewegung und die Konzentration auf den Sport im Hier und Jetzt blendet aus, was um einen herum geschieht und geschehen ist und schafft so nicht nur Positives für den Körper, sondern auch für die Seele.

„Slacklinen bedarf nicht vieler Worte und Erklärungen“

2010 hat Slackline-Tools mehrere Hilfsprojekte im Süd-Sudan, in Tansania, Kenia, Ägypten und Argentinien mit Slacklines unterstützt. Alle unsere „Slackline-Botschafter“ berichteten uns Ähnliches: Kindergedränge vor der Slackline, Neugier, riesige Freude, Jubel und sehr große Ausdauer. „Das neue Spiel- und Sportgerät ist nicht mehr wegzudenken. Slacken ist einfach international und bedarf nicht vieler Worte oder Erklärungen.“, erzählt Edda Krücke, die mit den Kindern und Angestellten im Waisenhaus der Kenia Kinder Hilfe e.V. in Langobaya, Kenia die Slackline aufgebaut hat.
>> Eddas Bericht aus Kenia lesen.

Kenia Kinder Hilfe // Kenia

 

¡Re piola!“ - „Super Cool!“

Johannes Bronnenmayer reiste im Juli für das Projekt MiakWadang nach Nyeyok in den Süd-Sudan. Auch er brachte mit der Slackline eine willkommene Abwechslung in das Leben der Kinder: „Die Begeisterungsfähigkeit der Kids war unglaublich, selbst nach drei Stunden am Stück konnten sie noch nicht genug vom Slacklinen bekommen.“ Wurde die Slackline dann doch einmal abgebaut, behalfen sich die Kinder mit ihrer eigenen afrikanischen Line (Wäscheleine). Im Maria Luisen Kinderheim in Buenos Aires, Argentinien finden die Kinder die Slackline einfach nur „¡Re piola!“ („Super cool!“). Lukas Wohner macht in Argentinien als MLK-Freiwilliger ähnliche Erfahrungen wie Johannes im Süd-Sudan: „Am liebsten würden sie alle direkt loslaufen, springen und andere Moves ausprobieren. Doch um soweit zu kommen, sind erst einmal Konzentration und vor allem Durchhaltevermögen gefragt – eine wichtige Erfahrung für die Kleinen.“

               

MiakWadang // Süd-Sudan                                            "afrikanische Line"              Horta Maria Luisen //Argentinien

 

"Die Kinder brauchen Freude und positive Erlebnisse“

vivo e.V. (victim's voice) hilft den Waisenkindern im Amani Orphans Home in Mbigili in Tansania mit Therapien bei der Verarbeitung von Trauer und traumatischen Erlebnissen. Die Diplompsychologin Dr. Martina Ruf von vivo hat Anfang des Jahres für die Kinder im Waisenhaus eine Slackline mit nach Mbigili genommen: „Natürlich haben die Kinder schreckliche Dinge erlebt. Oft sind sie traurig, weil sie ihre Eltern vermissen oder an ihre schwierige Vergangenheit denken müssen und natürlich brauchen sie professionelle, therapeutische Hilfe. Aber sie brauchen auch Freude und neue positive Erlebnisse in ihrem Leben. Und das hatten sie definitiv mit der Slackline.“


Slacklinen verbindet Menschen“

Neben psychologischer Unterstützung ist auch das Erleben eines normalen Schulalltags für die Kinder und Jugendlichen unersetzlich. SEKEM in Kairo/ Ägypten möchte in allen eigenen Institutionen, Möglichkeiten für eine ganzheitliche Entwicklung des Menschen bieten. „Slacklinen kann hierzu einen idealen Beitrag leisten, da es Körper und Geist fördert und das gemeinsame Üben soziale Kompetenzen stärkt. Slacklinen verbindet Menschen.“, erklärt Martin Haagen, der in der SEKEM-Schule mit den Schüler(innen) slackt. 
>> Den SEKEM-Newsletter mit Bericht zum Slacklinen lesen.

          

Sekem // Ägypten                                                                        Amani Orphans Home // Tansania


Bilder

Aus den schönsten Bildern der Projekte haben wir eine Bildergalerie zusammengestellt:
HIER anschauen!


Die Projekte im Überblick

Langobaya, Kenia // Kenia Kinder Hilfe e.V.
Die Kenia Kinder Hilfe bietet mit ihrem Waisenhaus in Langobaya im Landesinneren von Kenia Kindern im Alter von 4-14 Jahren eine Perspektive in ihrem Leben. Allgemeines Ziel und Aufgabe der KKH ist es, Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster Herkunft, Nationalität und Religion mit einer Ausbildung eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
www.kenia-kinder-hilfe.de

Nyeyok, Süd-Sudan // MiakWadang
„MiakWadang“ bedeutet in der Sprache der Dinka „Zukunft“. Die Organisation hat zum Ziel, den durch zwei Bürgerkriege leidgeprüften Menschen im Süd-Sudan eine Zukunft und die Chance auf ein würdiges Leben zu geben – dabei verbindet sie die Ressourcen aus Österreich mit dem eigenverantwortlichen Entwicklungswillen der Dinka in Afrika.
www.miakwadang.at

Buenos Aires, Argentinien // Maria Luisen Kinderheim
Das Maria Luisen Kinderheim in Buenos Aires beherbergt und betreut sozial schwache und in Not geratene Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren, die aus Gründen wie zerstörte Familien, Alkoholismus, Gewalt, Armut oder Desinteresse der eigenen Eltern dringend Hilfe benötigen. Den Kindern soll ein Zuhause geboten werden, in dem sie eine möglichst normale Kindheit und Jugend verbringen können und in dem sie zu Menschen heranwachsen, denen eine gute, chancenreiche Zukunft offensteht.
www.hogarmarialuisa.org

Mbigili, Tansania // Amani Orphans Home
In dem Waisenkinderdorf Amani Orphans Home in Mbigili in Tansania leben mehr als vierzig Kinder, die v.a. durch AIDS ihre Familien verloren haben. vivo e.V. (victim's voice), ein gemeinnütziger Verein, der von internationalen Wissenschaftlern gegründet wurde, die sich mit den Folgen von Trauma und Trauer und deren Behandlungsmöglichkeiten intensiv beschäftigen, hilft mit Therapien vor Ort, um die Waisenkinder bei der Verarbeitung des Todes ihrer Eltern zu unterstützen.
www.vivo.org // www.mbigili.de

Kairo, Ägypten // SEKEM
Sekem ist eine Entwicklungsinitiative, die 1977 von Dr. Ibrahim Abouleish im Nordosten von Kairo gegründet wurde. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft hat den ehemaligen Wüstenboden in eine “Oase” verwandelt, indem Heilpflanzen und Nahrungsmittel angebaut werden. Ein Teil des Gewinns, den die sieben Firmen der Sekem Initiative erwirtschaften, fließt in die kulturellen und sozialen Institutionen sowie in Projekte zum Umweltschutz. Heute unterhält Sekem eine Schule, ein Krankenhaus, ein Ausbildungszentrum, eine Förderschule und viele weitere Angebote im Bereich der Erwachsenenbildung. Alle Sekem Institutionen möchten Möglichkeiten für eine ganzheitliche Entwicklung des Menschen bieten. www.sekem.com