Nachdem uns die Highline am Ochsendaumen im Februar abgeworfen hatte, kam letzte Woche der Tag der Abrechnung. Mit verstärkter Mannschaft (Gregor Haas, Christoph Eder und Gerhard Groger), verbesserter Route und optimierter Packordnung stiegen wir am Donnerstag Abend zur Schmidt-Zabierow-Hütte auf und kochten uns dort ein feines Menü. Am Freitag standen wir mit der Sonne auf, schnürten unsere Wolke und machten uns auf eine Highline am Ochsendaumen zu spannen. Wir erreichten den Daumen gegen 9 Uhr. Die anschließende Kletteraction war ein Highlight für sich. Der vermutete „Vierer“ auf den Daumen war ein nasser glitschiger Riß mit Schlaghacken anno 1834. Nachdem wir die beiden Seiten vom Schutt befreit hatten, ließ sich die Highline recht flott und unkompliziert aufbauen. Als wir uns dann zum "Slacken" fertig machten, hüllte sich das gesamte Ochsenhorn in Nebel. Nach einigen Versuchen konnte ich die Highline überqueren. Natürlich, wie war es anders zu erwarten, zeigte sich der blaue Himmel beim Abbau wieder und der Nebel hatte sich vollständig verzogen. Gegen 13 Uhr war alles wieder im Rucksack verstaut und es ging talwärts. Als wir dann am Abend alles in den Autos verladen hatten, kam das angekündigte Sauwetter. Wir blieben trocken...
Ein großes Dankeschön an Herrn Gabel der wie immer mit seiner Wettervorhersage recht hatte und ein großes Dankeschön an Käte, der besten Hüttenwirten in ganz Österreich!
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Name:
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schräger Ochs |
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ca. 20m |
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jeweils 4 Hacken + Köpfelschlinge |
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Breite: 47°32'20.41"N |
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Länge: 12°39'30.61"E |